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Geschichte

Die Praxis Medifit Englert wurde im Mai 2008 durch Tobias Englert gegründet. Anfangs erfolgte eine Teilung der Praxisräumlichkeiten mit einer anderen Praxis im Rahmen einer Praxisgemeinschaft, die 2014 beendet wurde. Im Oktober 2009 wurde in direkt an die Praxis angrenzenden Räumlichkeiten durch Tobias Englert eine Einrichtung für Medizinische Trainingstherapie ergänzt. In den letzten Jahren ist die Praxis zu einer der größten Physiotherapieeinrichtungen in Darmstadt gewachsen, der über 3000 Patienten ihr Vertrauen schenken. Im vierzehnköpfigen Team aus Physiotherapeuten, Osteopathen und Sportwissenschaftlern, unterstützt durch die unschätzbare Mitarbeit unserer Verwaltungskräfte, wird auf eine menschlich wie fachlich hervorragende Versorgung der Patienten wertgelegt. Alle Therapeuten haben im Anschluss an ihre schulische und berufliche Ausbildung zahlreiche Weiterbildungen absolviert bzw. besuchen diese auch zurzeit, um die bestmögliche Behandlungsqualität zu ermöglichen. Regelmäßige interne Fortbildungen garantieren zudem einen intensiven Erfahrungsaustausch, die Kenntnis der aktuellsten Methoden und ein über alle Therapeuten hinweg sehr hohes Behandlungsniveau.

Ausstattung

Die Bereiche der Praxis verfügen zusammen über eine Therapiefläche von etwa 200 qm. Neben einem Anmelde- und Wartebereich sowie einem Funktionsraum verfügt die Praxis über fünf komplett ausgestattete Behandlungsräume. Neben der durch die Krankenkassen vorgeschriebenen Ausstattung verfügen wir über zahlreiche Ergänzungen. Neben einem Schlingentisch, Sprossenwänden, hochklassigen Elektrotherapiegeräten (stationär und mobil), Geräten zur Applikation von Heißluft und Naturmoor, einem Gerät zur Biofeedbacktherapie, zur Bestimmung der Herzratenvariabilität und vielem mehr sind wir eine der wenigen Praxen in Deutschland, die über ein Ultraschallgerät zur Diagnostik des Bewegungsapparates verfügen. Der Trainingstherapiebereich beinhaltet ein Woodway-Laufband, zwei Ergofit-Fahrradergometer sowie einen weit über die Mindestanforderungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehenden Geräteparcours der Frei AG. Zahlreiche Kleingeräte wie ein Posturomed, ein SET (TRX), ein Slackline-Slackrack, ein Speedy-Schnelligkeitstrainingssystem sowie Geräte zur Messung des Laktatspiegels oder der Bodenreaktionszeit ergänzen das umfangreiche Repertoire der Praxis.

Philosophie

Von Beginn an bildet das biopsychosoziale Krankheitsmodell (Engel, 1977) die Grundlage eines ganzheitlichen Therapiekonzepts. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als einen „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur des Fehlens von Krankheit oder Gebrechen“ (WHO, 1946). Damit erteilt sie dem einseitigen biophysiologischen Modell, das mehrere Jahrhunderte die Schulmedizin dominiert hat und nur körperliche Faktoren von Krankheit betrachtet hat, eine klare Absage.

Im Altertum herrschte die Auffassung vor, dass es eine Einheit gibt zwischen Seele und Körper des Menschen. Zwar war man verschiedener Auffassung über die Lokalisierung der Seele innerhalb des Körpers (Herz und Hirn waren favorisierte Orte), aber man war von der Zwei-Einheit des Menschen überzeugt, was sich auch im philosophischen und religiösen Gedankengut dieser Zeit widerspiegelt. Im biblischen Schöpfungsbericht und auch späteren biblischen Texten wird Körper und Seele gar mehr oder weniger gleichgesetzt und vom Menschen als „lebendiger Seele“ gesprochen. Als sich im Mittelalter die Naturwissenschaften sprunghaft entwickelten, wuchs allmählich die Einsicht, dass der Mensch und die Erde nicht Mittelpunkt des Weltalls waren. Die Theologen sahen in diesen Erneuerungen ihre zentrale Position gefährdet. Dies führte dazu, dass Galileo Galilei seine Meinung widerrufen musste und Giardano Bruni sein Leben auf dem Scheiterhaufen beendete. Die Lösung dieses Konfliktes fand im Jahre 1648 der französische Philosoph René Descartes, der eine strikte Trennung zwischen Körper und Seele postulierte. Die Seele ohne Körper wurde Aufgabe der Religion und der Philosophen, der Körper ohne Seele wurde das Experimentierfeld der Naturwissenschaften, und vor allem der Medizin. Heute sehen wir als Ergebnis dieses Prozesses Krankenhäuser, in denen Ärzte von der „Niere auf Zimmer 432“ oder der „Hüftfraktur auf 717“ reden. Die mittlerweile messbaren Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper, wie sie beispielsweise der amerikanische Psychologe Robert Ader feststellte, werden häufig nicht beachtet, obwohl sie für die Gesundheit von grundlegender Wichtigkeit sind. Die Wechselwirkungen zwischen dem Hormonsystem in Abhängigkeit von positiven Emotionen oder negativen Stressoren und dem Immunsystem sind nur ein Beispiel, wie Körper, Psyche und das soziale Umfeld wechselseitigen Einfluss aufeinander ausüben.

Durch die Verbindung von Physiotherapie, Osteopathie, Trainingstherapie und Heilkunde können auf allen Krankheitsebenen für akute als auch rehabilitative sowie präventive Notwendigkeiten Leistungen angeboten werden. Während die Therapeuten im Bereich Physiotherapie und Osteopathie vor allem auf der Ebene der Therapie von Funktionsstörungen (impairments) aktiv sind, setzt man im Bereich der Trainingstherapie vor allem bei Fähigkeitsstörungen (disabilities) und Beeinträchtigungen (handicaps), also dem Aktivitätenniveau und dem Niveau der Teilhabe an. So möchte man dazu beitragen, dass Patienten die Teilhabe an möglichst allen Alltagssituationen möglich wird und damit auch soziale Kontakte gepflegt und eine hohe Lebensqualität bis in ein hohes Alter aufrechterhalten werden können, ganz im Sinne des biopsychosozialen Modells. Durch ein breites Spektrum an angebotenen Therapiemethoden können viele akute oder chronische Krankheiten aus dem orthopädisch-chirurgischen, neurologischen oder sportmedizinischen Bereich geheilt oder positiv beeinflusst werden.

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