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LEISTUNGEN

Mehr zur Physiotherapie

Allgemeines

Grundsätzlich werden alle Standardleistungen aus dem Bereich der Physiotherapie angeboten. Die Dauer eines physiotherapeutischen Termins richtet sich nach der Art der Behandlung und liegt zwischen 15 Minuten und zweieinhalb Stunden. Sowohl die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) als auch die privaten Krankenversicherungen (PKV) bezahlen in der Regel den größten Teil der Leistungen. Versicherte der GKV und auch der PKV benötigen hierfür vor Therapiebeginn eine ärztliche Verordnung. Selbstzahler können vor Ort durch uns auf der Basis einer Heilpraktikerleistung nach entsprechender Diagnostik ein grünes Privatrezept über Physiotherapie erhalten.

Die GKV sieht vor, dass ihre Patienten einen Eigenanteil tragen müssen. Dieser liegt zurzeit bei 10 Euro pro Rezeptblatt zuzüglich 10 Prozent des Rezeptwertes. Der Gesamtbetrag hängt also von der Anzahl der Behandlungstermine und der verordneten Methode ab. Für beispielsweise sechs Mal Krankengymnastik liegt er bei etwa 21,00 Euro. Ihr Arzt muss Ihnen aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen alle notwendigen Leistungen zukommen lassen, wobei diese Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten dürfen. Durch den Heilmittelkatalog und die strenge Budgetierung sind seine Möglichkeiten mitunter beschränkt. Sollten Sie für eine gewünschte Behandlung keine Verordnung erhalten, sprechen Sie uns auf ein grünes Privatrezept an. Dieses kann nicht zur Kostenerstattung bei der GKV eingereicht werden, ermöglicht Ihnen aber die gewünschte Behandlung. Sollten Sie über die Behandlungszeit der durch die GKV geregelten Vorgaben hinaus behandelt werden wollen, ist dies ebenfalls auf der Grundlage eines grünen Privatrezepts möglich.

Wenngleich für Versicherte der PKV ein Honorar bis zum 2,3-fachen des vdek-Satzes betragen darf, haben wir unsere Sätze für Privatpatienten, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler mit grünem Privatrezept mit dem 1,8-fachen Satz zwischen dem Satz der Beihilfe und dem 2,3-fachen Satz festgesetzt. Dennoch ist es möglich, dass einige Versicherungen das Honorar nicht voll erstatten, was im Vorfeld bei Ihrer PKV erfragt werden kann. Ein gewisser Eigenanteil ist also möglich. Sollte es dabei zu Problemen kommen, sprechen Sie uns bitte im Vorfeld der Behandlung an. Das Honorar für Krankengymnastik am Gerät ist auf den Beihilfesatz begrenzt, für Selbstzahler mit grünem Rezept liegt es deutlich niedriger.

Krankengymnastik

Krankengymnastik ist der planmäßige und abgestufte Einsatz passiver Maßnahmen wie Massagen und Dehnübungen und aktiver körperlicher Bewegungsübungen unter der Anleitung eines Physiotherapeuten mit dem Ziel Funktionsstörungen des Körpers und Fehlentwicklungen zu beseitigen oder zu vermeiden und Heilungsvorgänge zu unterstützen.

Der Patient wird meist aktiv in den Heilungsprozess mit einbezogen. Krankengymnastik findet Anwendung besonders in der Orthopädie (z. B. bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Haltungsfehlern), Neurologie (z. B. bei Schlaganfallpatienten oder Spastikern), Gynäkologie (bei Schwangerschaften) und Chirurgie (z. B. nach Operationen des Bewegungsapparates).

Sie wird vorbeugend, therapieunterstützend und in der Rehabilitation eingesetzt. Über das Bewegungssystem erreicht der ganzheitliche Ansatz der Krankengymnastik auch Heilwirkungen bei inneren Erkrankungen (z. B. Kreislauf, Atmung).
(Quelle: http://www.wissen.de )

Manuelle Therapie Maitland Konzept®

Konzeptionelle Grundlage für alle Leistungen unserer Praxis stellt das Maitland-Konzept dar, das sich durch intensives Clinical Reasoning auszeichnet (Jones, 1995; Maitland, 2006). Durch einen fortlaufenden Prozess aus Befunderhebung, Probebehandlung und Wiederbefund richtet sich die Wahl der jeweiligen Behandlungstechnik bzw. Therapieform stets nach dem klinischen Bild des Patienten. Da hierbei die Anamnese und Befunderhebung einen zentralen Stellenwert einnimmt, werden für den Ersttermin eines jeden Patienten mindestens 30 Minuten eingeplant, bei komplexen Beschwerdebildern bis zu 60 Minuten. Die nachfolgenden Therapieeinheiten dauern in der Regel 20-30 Minuten.

Im Rahmen der Befunderhebung auf der Basis der Richtlinien der International Maitland Teachers Association (von Piekartz, 2002) werden die Beschwerden eines Patienten in einer Körpertabelle notiert. Hierbei wird zu jedem Symptomgebiet die exakte Lokalisation erfragt und eingezeichnet, die gefühlte Tiefe des Schmerzes (tief, oberflächlich als Hinweis auf mögliche Strukturen), die Qualität der Schmerzen (dumpf, stechend, brennend etc.), die Quantität des Schmerzes unter Verwendung einer visuellen Analogskala (0 = kein Schmerz, 10 = schlimmst vorstellbarer Schmerz) sowie das genaue Verhalten der Symptome (konstant, intermittierend, tageszeitabhängig, bewegungsabhängig, belastungsabhängig etc.). Zudem werden die genaue Geschichte der Probleme und sonstige Risikofaktoren erfragt. Ziel ist es, Hypothesen über mögliche Symptomquellen zu generieren, die klinische Gruppe einzuschätzen und Kontraindikationen für die anschließende körperliche Untersuchung zu kennen.

In der körperlichen Untersuchung werden die zuvor generierten Hypothesen geprüft, indem alle für die Beschwerden infrage kommenden Bereiche untersucht, behandelt und anschließend anhand eines Wiederbefundes auf ihren Effekt getestet werden. Hierbei werden stets die Schmerzen des Patienten mittels visueller Analogskala erfragt und dokumentiert, zudem die angewendeten Techniken genau notiert (Technik, Lokalisation, Intensität, Wiederholungszahl, Amplitude etc.). Je nach Untersuchungsgebiet kommen hierbei Hilfsmittel wie Goniometer zur Messung des Winkelgrades, ein Maßband zur Messung von Längen, Breiten, Höhen, Umfängen und Abständen sowie ein Reflexhammer und ein Tuch bei neurologischen Untersuchungen bzw. ein Blutdruckmessgerät bei kardiologischen Fragestellungen zum Einsatz. Durch den Abgleich der subjektiven Veränderung der Schmerzintensität und des Schmerzverhaltens sowie der vorgenannten objektiven Parameter ist jederzeit eine Aussage über den Therapieverlauf und vor allem über den Therapieerfolg möglich.

Leider gibt es auch Fälle, in denen kein Therapieerfolg zu verzeichnen ist. Am häufigsten ist dies bei chronischen Erkrankungen festzustellen, bei denen die Natur des Problems keine Verbesserung möglich macht, beispielsweise bei fortgeschrittener Arthrose oder palliativ behandelten Patienten mit bösartigen Tumoren. Hinzu kommen chronische Schmerzpatienten, bei denen plastische Veränderungen in den zentralen Schmerzverarbeitungszentren und auf Rückenmarksebene die Schmerzen auslösen und nicht selten kein peripherer nozizeptiver Reiz feststellbar ist. Bei allen Versuchen, Erkenntnisse aus dem Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie einfließen zu lassen, sind hier die Möglichkeiten der Physiotherapie oftmals erschöpft, so dass ein multimodaler Ansatz unter Einbeziehung spezieller Schmerztherapeuten wie Anästhesisten, Neurologen oder Psychologen versucht wird.

Manuelle Lymphdrainage

Ein Lymphödem ist eine Erkrankung des Lymphgefäßsystems. Das Lymphgefäßsystem ist für den Abtransport von Flüssigkeit und Eiweiß aus dem Gewebe verantwortlich. Kommt es zu einer Störung der Transportkapazität, bleibt die Flüssigkeit und Eiweiß im Gewebe zurück und es entsteht eine Schwellung – das Lymphödem. Lymphödeme können durch angeborene Missbildungen oder Funktionsstörungen des Lymphgefäßsystems (primäres Lymphödem) oder als Folge von Operationen, Bestrahlungen, Infektionen oder Verletzungen (sekundäres Lymphödem) entstehen.

Die Behandlungsmethode der Wahl beim Lymphödem ist die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE). Diese Therapie setzt sich aus vier verschiedenen Komponenten zusammen:

Manuelle Lymphdrainage – ist eine speziell entwickelte Massageart um die Transportkapazität des Lymphgefäßsystems zu steigern und damit den Abtransport des Ödems zu ermöglichen.

Kompression – die Bandagierung oder das Tragen von Kompressionsstrümpfen vermindert ebenso die Schwellung und verhindert vor allem die neuerliche Zunahme des Ödems.

Bewegungsübungen – durch gezielte Gymnastik kommt es ebenfalls zu einer Steigerung des Lymphtransportes und damit zu einer Abnahme des Ödems.

Hautpflege – eine tägliche Begutachtung der Haut und bei Bedarf entsprechende Hautpflege stellt einen wichtigen Schutz vor Infektionen dar.

Durch die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie können selbst schwerste Formen, wie etwa eine lymphostatische Elephantiasis, in der Regel mit guten Erfolgen therapiert werden.

Detaillierte Informationen unter: http://www.aerzteblatt.de/pdf/95/13/a740-47.pdf

Neurophysiotherapie (PNF)

PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.Was bedeutet das? Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.
PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Die PNF Therapie unterscheidet sich von anderen Übungsbehandlungen. Speziell die Drehungen / Rotationen bei den Bewegungen werden gezielt hervorgehoben, um den Muskelverläufen optimal gerecht zu werden. Am Beginn jeder physiotherapeutischen Behandlung durch PNF steht die „Befundung“ Ihrer Bewegungsfähigkeiten. Sodann besprechen Sie mit dem Therapeuten oder der Therapeutin, welche körperlichen Fähigkeiten Sie verbessern möchten und formulieren gemeinsam eine Zielvereinbarung.
PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PNF sich an den Ressourcen des Patienten orientiert und diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einsetzt. D.h., dass zur Verfügung stehende Fähigkeiten von besonderem Interesse sind. Machen Sie folgendes kleines Experiment: „drücken Sie Ihre Hand kräftig auf den Tisch, vor dem Sie gerade sitzen“. Sie werden sogleich merken, dass Ihre Bauchmuskeln zu arbeiten beginnen. So kann ein kräftiger Arm genutzt werden, um schwache Bauchmuskeln zu aktivieren. Jeder PNF Therapeut kennt die Zusammenhänge unserer motorischen Organisation und kann so Ihre guten Fähigkeiten gezielt einsetzen. Viele Wiederholungen der zu erlernenden Bewegung in variablen Kontexten führen schließlich zum Therapieerfolg.

PNF kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern. Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Gelenkoperationen, Sportunfällen, Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden (inklusive Kieferproblematiken) und Rückenschmerz. Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen fördert PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken. Die PNF-Therapie darf nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Quelle: https://bw.physio-deutschland.de/patienten-interessierte/wichtige-therapien-auf-einen-blick/pnf-therapie.html

Sportphysiotherapie

Die sportphysiotherapeutischen Tätigkeiten der Therapeuten unserer Praxis erstrecken sich im Wesentlichen auf zwei übergeordnete Bereiche:

Die Prävention von Verletzungen, Überlastungserscheinungen und Übertraining durch trainings- und wettkampfbegleitende Betreuung in Form von z.B. Muskel- und Gelenkfunktionsdiagnostik, sportmedizinischer Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung, Ausgleichstraining (z.B. Koordination, Ausdauer, Kraft, Dehnen, Stretching), Stabilitätstraining, Anlegen präventiver Tapes und Bandagen oder Orthesen, Entspannungs- und Regenerationsmaßnahmen (aktive und passive Maßnahmen wie Sportmassagen) sowie der Berücksichtigung biomechanischer Prinzipien und Grundsätze der Trainingslehre und Leistungsphysiologie.

Die Rehabilitation nach Verletzungen oder Phasen reduzierter Leistungsfähigkeit zur Wiederherstellung der normalen sportlichen Leistungsfähigkeit. Hier kommen neben den medizinischen und physiotherapeutischen Maßnahmen unter Berücksichtigung der aktuellen Belastbarkeit vor allem auch dem sportartspezifischen oder disziplinspezifischen Rehabilitationstraining bis zur Aufnahme des normalen sportlichen Trainings eine besondere Bedeutung zu.

Spezielle Kieferbehandlung

Die Behandlungen sind nicht übermäßig schmerzhaft. Es werden keine Medikamente oder Injektionen gegeben (dies fällt in den Verantwortungsbereich des Arztes). Der Therapeut wird immer Rücksprache mit dem überweisenden Arzt halten, falls er eine medikamentöse Begleitung der Therapie für sinnvoll hält. Die Therapie besteht nicht ausschließlich aus manualtherapeutischen Techniken. Es werden auch verschiedenste Strategien zum Schmerzmanagement durchgeführt und Programme für zu Hause ausführlich besprochen.

Ziel ist das Finden von abnormalen Störungen (Dysfunktionen) im Kopf-, Nacken- und Gesichtsbereich, die für das Problem des Patienten relevant sind. Falls diese vorhanden sind, wird der Therapeut dafür einen Therapieplan erstellen. Spätestens nach 6 Behandlungen wird eine Bestandsaufnahme gemacht und in Absprache mit dem Patienten bestimmt, ob eine Fortsetzung der Behandlung sinnvoll ist. Abhängig vom Behandlungserfolg kann über eine Fortsetzung, Beendigung oder Überweisung zu einem anderen Spezialisten entschieden werden.

Die Behandlung besteht einerseits aus manualtherapeutischen Behandlungstechniken im Kopf-, Nacken- und Gesichtsbereich, und andererseits aus einem Begleitprogramm. Dieses Begleitprogramm spezifiziert sich meist nach 2-4 Behandlungen, weil es von der Vollständigkeit und Aussagekraft vorher ausgegebener Fragebögen und/oder Schmerztabellen abhängig ist. Der Inhalt dieses Programmes orientiert sich meist am individuellen Alltagsverhalten des Patienten. Der Therapeut kann zu einer Änderung bestimmter Verhaltensweisen raten und/oder eine Schmerzbegleitung anbieten.

Der Therapeut ist zunächst an den Funktionsstörungen im Kopf- und Nackengebiet und deren Einfluss auf das tägliche Leben des Patienten interessiert. Hierbei spielt die sogenannte Leitsymptomatik die Hauptrolle und die Diagnose eine eher untergeordnete Rolle. Viele Patienten haben mit demselben Beschwerdebild unterschiedliche Diagnosen bekommen. Unabhängig davon haben wir über dieses Therapiekonzept eine Liste des Indikationsbereiches (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) erstellt. Diese beinhaltet Motorische Retardierung, Entwicklungsverzögerung, Myofasziale Störungen des Kausystems, Okklusionsstörungen, atypische Mund-, Gesichts-, Kopf-, Ohren- oder Zahnschmerzen, Tinnitus, Trigeminusneuralgie, postherpetische Schmerzen, Schleudertrauma, Schiefhals, Schädelwachstumsstörungen, Zähneknirschen, Spannungskopfschmerzen, Migräne, Stillprobleme, Kieferprobleme, CMD, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Facialisparese, Gesichtsasymmetrie, Schreibaby, Mittelohrentzündung, KIDD-Syndrom u.v.m. Viele Patienten haben, bevor sie zum Physiotherapeuten kommen, schon eine gute diagnostische Abklärung durch Blutuntersuchungen, Röntgenbilder, Computertomographie(CT), Kernspintomographie (MRT), etc. hinter sich. Gegebenenfalls wird der Therapeut Rücksprache mit dem verordnenden Arzt über weitere Abklärungsmöglichkeiten halten.

Zum Abschluss der Therapie wird der Therapeut einen kurzen Behandlungsbericht an den überweisenden Arzt schreiben. Es ist möglich, dass einige Bestandteile des Begleitprogramms noch mehrere Monate mit geringer Behandlungsintensität verfolgt werden sollten, um den Therapieerfolg, auf lange Sicht gesehen, zu sichern. Der Therapeut wird dies im Abschlussbericht deutlich erwähnen. Eventuell ist es sinnvoll, nach einigen Monaten noch einmal einen Termin zu vereinbaren, um zu überprüfen, ob es einen Rückfall gegeben hat. Auftretende Fragen können dann gleich geklärt werden.

Klassische Massage

Unter Massage versteht man die mechanische Beeinflussung der Körpergewebe von Hand oder durch geeignete Instrumente oder elektrische Apparate. Eine Massage bewirkt örtlich eine Freisetzung bestimmter durchblutungsfördernder Stoffe (z. B. Histamin) und durch Verschiebung von Gewebsflüssigkeit eine Veränderung des Ionenmilieus (z. B. Entschlackung) und hat über Nervenreflexe eine Fernwirkung auf innere Organe, das Gefäßsystem und den Stoffwechsel. Die klassische manuelle Massage besteht u. a. aus den Handgriffen Streichung, Knetung, Walkung, Reibung, Klopfung und Vibration.

Die Nervenmassage geht von besonderen Nervenpunkten aus (Nervenpunktmassage), die Bindegewebsmassage beeinflusst über das Unterhautbindegewebe das vegetative Nervensystem. Bei der Sportmassage wird je nach den verschiedenen Zweckrichtungen unterschieden (Trainingsmassage, Vorbereitungsmassage, Zwischenaktmassage und Entmüdungsmassage). Sonderformen der Massage sind die Fußreflexzonenmassage, die Lymphdrainage und fernöstliche Massagen wie das chinesische Tuina oder das japanische Shiatsu, wobei die letztgenannten in unserer Praxis nicht angewendet werden.

(Quelle: http://www.wissen.de )

Elektrotherapie

Mit dem Combi 400 verfügen wir in unserer Praxis über eines der besten Elektrotherapiegeräte auf dem Markt. Unterstützend zu Ihrer Krankengymnastik oder Manuellen Therapie können durch hierdurch die drei therapeutischen Ziele der Elektrotherapie erreicht werden, nämlich Schmerzlinderung, Gewebeheilung und Muskelstimulation. Das Gerät bietet neben den klassischen Stromformen auch Formen, die selbst in Olympiastützpunkten nicht immer verfügbar sind wie bspw. Mikrostrom oder Hochvolttherapie. Ihr Therapeut berät Sie gerne, wenn eine ergänzende elektrotherapeutische Anwendung sinnvoll erscheint.

Thermotherapie

Je nach Stadium der Wundheilung können nach einer Verletzung bestimmte Arten der Thermotherapie sinnvoll zur Anwendung kommen. In unserer Praxis verwenden wir folgende Methoden:

Ultraschalltherapie
Fango
Heiße Rolle
Heißluft
Eisbehandlung

Hausbesuche

Innerhalb Eberstadts bieten wir für physiotherapeutische Leistungen auch Hausbesuche an.

Funktionelle Verbände

Der Funktionelle Verband erhält oder schafft das physiologische Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität. Er schützt und stützt sowohl passiv als auch aktiv und entlastet selektiv die gefährdeten, gestörten oder verletzten Anteile einer Funktionseinheit. Er erlaubt die funktionelle Belastung im schmerzfreien Bewegungsraum, verhindert extreme Bewegungen und unterstützt die Ausheilung. Der funktionelle Verband kann dem Patienten individueller angepasst werden als eine Bandage oder Schiene. Als Material nimmt man in der Regel Pflasterbinden bzw. Tapes.

Kinesio-Taping

Kinesio-Taping wird häufig noch als eine revolutionäre Therapiemethode bezeichnet. Dabei wird Kinesio-Taping seit mehr als 30 Jahren mit großem Erfolg weltweit eingesetzt. Die Kinesio-Taping Therapie ist in Japan, weiten Teilen Asiens und Amerika anerkannt und findet als ganzheitliche Therapieform mit einem ungewöhnlich breiten Therapiespektrum Anwendung. Dabei findet die Kinesio-Taping Therapie nicht nur Einsatz im Sport, wo es in Deutschland am bekanntesten ist. Mit Nachsorgekonzepten bei Krebsoperationen, Behandlung von Miktionsstörungen, Lymphdrainage, Hämatombehandlung, Muskelverspannungen bis hin zu Meridiantherapie und vielem mehr, ermöglicht die Kinesio-Taping Therapie einen wirkungsvollen Einsatz in der täglichen Behandlung. Betrachtet man dieses breite Anwendungsspektrum, muss man auch heute noch von einer revolutionären Therapiemethode sprechen. Nur wenige Methoden verfügen über ein solch umfangreiches Behandlungsspektrum.

Bei Schmerzen kommen eine Vielzahl an Faktoren zusammen, die durch Kinesio-Tape, ein mit Acrylkleber beschichtetes Baumwollpflaster, zum großen Teil angesprochen und somit genommen werden sollen. Erfunden wurde diese Behandlungsmethode von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase Ende der 70er. Besonders Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzzuständen im Bewegungsapparat profitieren von der Kinesio-Taping Methode. Dabei ist die Klebetechnik von entscheidender Wichtigkeit. Abhängig von der Kleberichtung und der Art des Tapings soll eine spannungssteigernde (tonisierende) oder spannungssenkende (detonisierende) Wirkung der Muskulatur erzielt werden. Dabei wird die Bewegung des Patienten nicht einschränkt, sondern gefördert. In der Regel verbleibt das Tape circa sieben Tage auf der Haut und der erwünschte schnell eintretende Schmerzverlust bleibt durch den häufigen Wegfall der Symptome erfahrungsgemäß auch nach Ablegen des Tapes erhalten. Im Allgemeinen werden die Wirkungsweisen des Kinesio-Tapes wie folgt beschrieben:

1. Die Muskelfunktionen verbessern
2. Zirkulationseinschränkungen beseitigen
3. Schmerzen lindern oder beheben
4. Die Gelenkfunktionen unterstützen

Das Kleben des Tapes führt zur wellenförmigen Anhebung der Haut. Hierdurch erfolgt eine Druckreduzierung im Gewebe durch Raumvergrößerung zwischen Haut und Muskulatur. Dieses hat eine Regulierung der Lymph- und Blutzirkulation zur Folge. Durch die zusätzliche Stimulierung von Rezeptoren (propriozeptive Reize) kommt es zur Funktionsverbesserung der Gelenke und Stabilisierung des Muskeltonus. Die Schmerzreduktion wird als Folge der Druckentlastung im betroffenen Gewebe beschrieben. In vielen Anwendungsbereichen, wie z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Tennisellenbogen, Muskelverletzungen, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall oder Achillessehnenreizung, wird das Kinesio-Tape bereits von renommierten Ärzten und Physiotherapeuten eingesetzt.

Mehr zur Osteopathie

Allgemeines

Die Osteopathie als eigenständige Form der Medizin umfasst eine ganzheitliche und manuelle Therapie mit der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen. Dazu werden Techniken genutzt, die mit den Händen ausgeführt werden, welche als hochsensible und intensiv geschulte „Instrumente“ Bewegungseinschränkungen erkennen und osteopathisch behandeln können. Wenn nach ausführlicher Anamnese und manueller Befunderhebung nötig, kann die Diagnostik um weitere klinische Methoden, Laboruntersuchungen (Blut, Stuhl, Urin) oder bildgebende Verfahren (Ultraschall) ergänzt werden. Die Osteopathie berücksichtigt gleichermaßen die Einheit des Körpers sowie das Wissen um seine Selbstheilungskräfte und die Wechselbeziehungen zwischen Strukturen und Funktionen. Die Ernährung, die psychische und soziale Situation sowie andere Lebensfaktoren des Patienten werden berücksichtigt und in die Behandlung einbezogen.

Die Osteopathie wird in drei Gebiete aufgeteilt:

Viszerale (Behandlung der inneren Organe),
Kraniosakrale (Behandlung des Schädels und Nervensystems) und
Parietale Osteopathie (Behandlung des Bewegungsapparates).

Allerdings werden bei der Diagnose zu Beginn der Behandlung immer alle Bereiche und damit der gesamte Organismus berücksichtigt. So werden zum Beispiel bei der Behandlung hormoneller oder nervaler Störungen oder der hämodynamischen, neurovegetativen und neurohormonellen Systeme immer alle Teilbereiche miteinbezogen. Der Körper kann mehrere Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome abgestimmt. Häufig sind bereits nach wenigen Sitzungen Verbesserungen zu beobachten, wobei der genaue Verlauf vom Einzelfall anhängig ist.

Wir sind Mitglied im Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO) und erfüllen die strengen Qualitätsanforderungen in vollem Umfang. Durch das akademische Studium an der Dresden International University sind sogar deutlich darüber hinausgehende Anforderungen mit „sehr gut“ erfüllt.

Eine osteopathische Behandlung dauert 40 bis 60 Minuten. Osteopathie ist aktuell keine Regelleistung der GKV. Allerdings wird diese von zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Ob und in welchem Umfang dies möglich ist, erfahren Sie von Ihrer Krankenkasse. Gesetzlich Versicherte benötigen für diesen Fall eine ärztliche Verordnung über Osteopathie. Versicherte der PKV und Selbstzahler können ohne ärztliche Verordnung behandelt werden. Das Honorar für gesetzliche Versicherte und Selbstzahler liegt bei 80,00 Euro. Bei Privatversicherten erfolgt die Abrechnung als Heilpraktikerleistung mit den Sätzen der Beihilfe.

Beschwerdebilder

Die Osteopathie wird unter anderem in folgenden Bereichen angewandt:

Im Bereich des Bewegungsapparates bei Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden, Verstauchungen, Gelenkproblemen, Schleudertraumen

Im internistischen Bereich bei Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Organsenkungen

Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich bei Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schwindel, Nasennebenhöhlenentzündungen, chronischen Mittelohr- oder Mandelentzündungen

Im urogenitalen Bereich bei Inkontinenz, Nieren- oder Prostataleiden

Im Bereich der Gynäkologie bei der Geburtsvorbereitung, Geburtsnachsorge, Menstruationsbeschwerden, Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach Operationen (z.B. Kaiserschnitt)

Für die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern empfehlen wir gerne spezialisierte kinderosteopathische Kollegen.

Schwerpunkte

Wenngleich es durch die grundsätzlich ganzheitliche Herangehensweise der Osteopathie kaum möglich ist von Schwerpunkten zu sprechen, sei auf die jahrelange Erfahrung in den Bereichen Schulter und Ellenbogen verwiesen. Insbesondere Schulterprobleme bei Wurfsportlern und das RSI-Syndrom bei professionellen Bildschirmarbeitskräften waren immer wieder Inhalt in Forschung und Praxis, so dass ich Ihnen hier gerne entsprechende Sprechstunden anbiete.

Mehr zur Trainingstherapie

Krankengymnastik am Gerät

Eine Besonderheit der Praxis ist die angeschlossene medizinische Trainingstherapie. Hier wird eine individuelle Therapie in Form von gerätegestützter Krankengymnastik (KGG) angeboten. Diese ist ein verordnungsfähiges Heilmittel der privaten Krankenkassen und kann als wohnortnahe Alternative zur stationären Reha angesehen werden kann. Die Dauer einer Behandlungseinheit liegt bei etwa 60 Minuten.

Individuelles Training – Am Anfang jedes Aufbautrainings steht eine umfangreiche Eingangsuntersuchung. Diese beinhaltet eine genaue Anamnese, einen Haltungsstatus, die Messung der Gelenksbeweglichkeit, Muskeldehnfähigkeit, Muskelkraft, Koordination, Nervenleitfähigkeit, Neurodynamik, des Gewichts und des Körperfetts, sowie einen Herz-Kreislauf-Test und eine kurze, theoretische Einführung mit Zielvereinbarungsgespräch. So können wir Ihnen ein individuelles, spezifisches und zielorientiertes Training bieten.

Optimale Betreuung – Die Betreuung erfolgt ausschließlich durch qualifizierte Experten aus den Bereichen Gesundheit und Bewegung. Alle unsere Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler haben im Anschluss an ihre Ausbildung bzw. ihr Studium spezielle Weiterbildungen absolviert, um Ihnen eine optimale Betreuung zu ermöglichen.

Kleine Gruppen – Um sich die gesundheitlichen Vorteile eines gerätegestützten Aufbautrainings zu Nutze zu machen, ohne sich den Gefahren einer falschen Ausführung der Übungen auszusetzen, halten wir kleine Gruppen für unerlässlich. Daher garantieren wir ein Betreuungsverhältnis von maximal 6 Personen pro Therapeut.

Erstklassige Ausstattung – Wir verfügen über erstklassige Rehabilitations- und Trainingsgeräte, die den hohen Maßstäben des Medizinproduktegesetzes entsprechen und als solche zertifiziert sind. Neben einem hochwertigen Woodway-Laufband, exakt justierbaren Ergometern von Ergofit und einem Geräteparcours der Frei AG können wir auf zahlreiche Kleingeräte zurückgreifen, mit denen ein Training hoher Variabilität zur Verbesserung Ihrer Kraft, Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und damit Ihrer Lebensqualität zu erreichen ist.

Keine Mindestlaufzeiten – Da wir möchten, dass Sie nur für die Leistungen etwas bezahlen, die Sie auch in Anspruch nehmen, gibt es bei uns keine Laufzeitverträge. Wir bieten Ihnen stattdessen 10 oder 20 Einheiten an, so dass Ihnen im Falle von urlaubs-, krankheits- oder anderweitig bedingter Abwesenheit keine Nachteile entstehen.

Personal Training

Wie der Name schon sagt handelt es sich bei Personal Training um ein persönliches, eins-zu-eins betreutes und auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasstes Training, durch welches das Erreichen persönlicher Ziele hochqualitativ und effizienter erreicht werden kann.

Neben der Gesundheitsförderung können Ziele wie Stressabbau, Gewichtsoptimierung, Gewebestraffung, Verbesserung der allgemeinen konditionellen Fähigkeiten oder ein intensives medizinisch orientiertes Training zur Prävention oder auch im Anschluss an Rehabilitationsmaßnahmen gemeinsam verfolgt werden.

Als Personal Trainer begleiten wir Sie gerne beim Erreichen Ihrer Ziele, beispielsweise durch eine fundierte Ernährungsberatung, die Anleitung und Betreuung für ein effektives Fettstoffwechsel-Training, gezielte Kräftigungsübungen mit Hanteln und diversen Gummibändern, Wirbelsäulengymnastik, Überprüfung der rückengerechten Arbeitsplatzgestaltung vor Ort, Entspannungsmassagen für verspannte Muskulatur, verschiedene Entspannungstechniken – und das zu Terminen Ihrer Wahl, in der Praxis, Outdoor oder auch bei Ihnen zu Hause.

Leistungsdiagnostik

Leistungsdiagnostische Kontrollverfahren bilden eine wichtige Ausgangsbasis für die Erstellung individueller Trainingspläne und bieten gute Möglichkeiten zur objektiven Messung von Trainingsentwicklungen. So können je nach Trainingsziel auf der Grundlage genauer Untersuchungen angepasste Trainingsprogramme entwickelt und im Rahmen einer Medizinischen Trainingstherapie oder Personal Trainings begleitet werden. Wollen Sie Ihr Körpergewicht reduzieren, Ihr Herz-Kreislaufsystem trainieren, Ihre allgemeine Fitness, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit, Koordination oder Ausdauer verbessern oder in Ihrer Sportart Ihre Leistungsfähigkeit steigern? Mittels Methoden wie der computergestützten Laktatdiagnostik, der Sprungkraftanalyse oder der Bewegungsbeobachtung mit Videoanalyse und unserem physiotherapeutischen Know-How wollen wir Sie beim Erreichen Ihrer Ziele unterstützen.

Gangschulung und computergestützte Ganganalysen mit Videodokumentation

Der menschliche Gang ist sehr komplex und wird von vielen Variablen beeinflusst. Die Ganganalyse bietet in diesem Zusammenhang die Erfassung von möglichen Gangstörungen. Darüber hinaus bietet eine Ganganalyse auch die Möglichkeit Fehlstellungen in der Statik der am Gang beteiligten Gelenke in der Bewegung zu erkennen und so geeignete Maßnahmen zur Prävention degenerativer Veränderungen zu treffen.Die computergestützte Laufbandanalyse erfasst den Bewegungsablauf beim Laufen auf einem besonderen Laufband durch Videoaufnahme. Die Videoaufnahmen werden durch eine spezielle Software computergestützt analysiert. Die einzelnen Videosequenzen werden zudem vermessen. Aus den Vermessungsdaten ergeben sich die Bewegungswinkel der einzelnen Gelenke, die eventuelle Fehlstellungen der Gelenke aufdecken. Ziel ist es, die Laufbewegung zu optimieren, geeignetes Schuhwerk und eventuell Einlagen empfehlen zu können und eventuelle Stellungsabweichungen durch individuelle Übungen zu korrigieren. So ist es unter anderem möglich einen Vorher-Nachher-Vergleich zu erstellen.

Kurse

Wir bieten spezielle Kurse an, die in Kleingruppen von bis zu 6 Personen unter Anleitung unserer Therapeuten durchgeführt werden. Neben Beckenbodengymnastik, Kursen zur Sturzprophylaxe und zur Osteoporoseprophylaxe sei vor allem die Wirbelsäulengymnastik genannt. Neben gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen sowie Übungen zur Haltungsschulung rundet hier die Entspannungsphase am Ende jeder Stunde das ganzheitliche Übungsprogramm ab und macht sie fit für den Alltag.

Hinweis: Zurzeit ist ein Einstieg in laufende Kurse leider nicht möglich. Gerne können wir Sie aber vormerken und Sie verständigen, wenn die Teilnahme wieder möglich wird. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Mehr zur Heilkunde

Diagnostik

Neben einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und der ganzheitlichen manuellen Untersuchung kann die Diagnostik um weitere klinische Methoden, Laboruntersuchungen (Blut, Urin, Stuhl) oder bildgebende Verfahren (Ultraschall) ergänzt werden. Dabei ist anzumerken, dass unsere Praxis eine der wenigen nichtärztlichen Praxen in Deutschland ist, die über ein Ultraschallgerät zur Untersuchung des Bewegungsapparates verfügt und durch die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) ausgebildet wurde. Durch das sehr gute Verhältnis zu ärztlichen Kollegen überweisen wir Sie grundsätzlich gerne weiter, wenn bezüglich einer Diagnose auch nach den umfangreichen Möglichkeiten unserer Praxis weitere Abklärung erforderlich ist.

Therapie

Im Rahmen der heilkundlichen Tätigkeit steht die Osteopathie klar im Vordergrund. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren weitere Schwerpunkte entwickelt in Bereichen, die oft in Verbindung mit osteopathischen Problemen stehen und zu denen entsprechende Weiterbildungen absolviert wurden. Hier seien beispielsweise Methoden der Entspannungstherapie wie die Progressive Muskelentspannung oder die Biofeedbacktherapie genannt, mit der sich stressbedingte Muskelverspannungen und damit verbundene Schmerzen sehr gut beeinflussen lassen. Im Zusammenhang mit viszeralen Problemen spielt das Ernährungsverhalten eine große Rolle. Hier bieten wir mit Metabolic Balance ein etabliertes Programm zur Gewichtsregulation sowie darüber hinaus effektive Methoden zur Darmsanierung an.

Beratung

Neben der vorgenannten Ernährungsberatung gibt es zwei weitere Bereiche, in denen wir beratend tätig sind, nämlich die ergonomische Beratung und die Fitness- und Trainingsberatung. Die Kompetenzen im Bereich der ergonomischen Beratung sind begründet im Studium der Psychologie, in dessen Rahmen umfangreiche Forschungen durchgeführt und Programme speziell zur Professionalisierung von Bildschirmarbeitskräften mitentwickelt wurden. Im Bereich Fitness- und Trainingsberatung schaut Tobias Englert auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurück. Bereits im Jugendalter absolvierte er Trainerlehrgänge und betreute Breiten- wie Leistungssportler aller Altersgruppen, wodurch er letztlich den Weg in die Physiotherapie gefunden hat. Neben Ausbildungen in der Sportphysiotherapie und Medizinischer Trainingstherapie, unter anderem bei der SPT-Education in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaften der J.W. Goethe Universität Frankfurt, dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Salzburg sowie der Faculdade de Motricidade Humana Lissabon, studierte er im Nebenfach Sportwissenschaften an der TU Darmstadt. Viele Jahre war er als Trainerausbilder für den Deutschen Baseball und Softball Verband (DBV) tätig und absolvierte seine Ausbildung in Sportphysiotherapie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), womit er zur Betreuung von Hochleistungssportlern bei Olympischen Spielen berechtigt ist. Zudem unterrichtet er als Honorardozent in diesem Bereich an der F+U Physiotherapieschule in Darmstadt. Gerne beraten wir Athleten aller Sportarten.

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Mo-Fr Praxis: 7:00 - 20:00Uhr
Mo-Fr Anmeldung: 8:30 - 13:00Uhr
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